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Weisser Schweizer Schäferhund - Berger Blanc Suisse

Weisser Schweizer Schäferhund - Berger Blanc Suisse
derzeit 1 Inserat
 
Ursprungsland: Flagge Schweiz Schweiz
 
Name
Deutsch: Weisser Schweizer Schäferhund
Lokal: Berger Blanc Suisse
 
FCI Daten
FCI Nummer: 347
FCI Gruppe: Schäferhunde
 
Herkunft & Geschichte
Jahrhunderte lang benötigten die Schäfer einen witterungsbeständigen, zuverlässig arbeitenden und in jeder Hinsicht belastbaren Hund, wobei die Zucht- und Auslesekriterien für solche Hunde nicht unbedingt am äußeren Erscheinungsbild orientiert waren. Von der Farbe her wurden weiße Schäferhunde bevorzugt, um sie besser von angreifenden Wölfen unterscheiden zu können. So hatten sich im Laufe der Zeit wesensmäßig einheitlich veranlagte, gelehrige Herdengebrauchshunde entwickelt, deren ruhige und zuverlässige Arbeitsweise schon damals sehr geschätzt wurde. Auch der Deutsche Schäferhund war oder ist Produkt dieser zweckorientierten Selektion, so dass die enge verwandtschaftliche Nähe dieses großen Bruders kein Zufall ist. In der Zwischenkriegszeit wurden im Zuge der politisch bedingten Auswanderungen in die USA und nach Kanada viele „Weiße“ mitgenommen, und damit in der neuen Welt eine Zuchtbasis geschaffen, der letztendlich auch die heutige Population in Europa zu verdanken ist. In den Staaten entwickelte sich die Popularität der „neuen“ Rasse, die hier „White German Shepherd genannt wurde und im AKC noch immer so genannt wird, insbesondere nach den Rin-Tin-Tin- Filmen, rasant, während in den europäischen Zwischenkriegsjahren jene weißen Schäferhunde, die ab und zu in Würfen Deutscher Schäferhunde vorkamen, unerwünscht waren und als „Fehlfarbene“ nicht dem Zuchtziel des Deutschen Schäferhundes entsprachen.
 
Beschreibung
Der Weiße Schweizer Schäferhund ist ein ebenso eleganter wie kräftig gebauter Familien- Begleit- und Gebrauchshund. Er ist mittelgroß, leicht gestreckt, gut bemuskelt, die Knochen trocken und das Gesamtgefüge fest. Die Widerristhöhe beträgt beim Rüden 60-65 cm, bei Hündinnen 55-60 cm. Der Kopf muss dem Körper angepasst und keilförmig sein, das Scherengebiß vollständig mit 42 Zähnen, die Stehohren gut angesetzt und von mittlerer Größe. Die Oberlinie verläuft vom Halsansatz über den hohen Widerrist und den geraden Rücken bis zur leicht abfallenden Kruppe. Der Rücken ist mäßig lang, fest, kräftig und gut bemuskelt. Sowohl Vor- als auch Hinterhand müssen gut bemuskelt und ausreichend gewinkelt sein, um ein raumgreifendes Gangwerk zu ermöglichen. Das Deckhaar kann stock- oder langstockhaarig sein, wobei ausreichend Unterwolle vorhanden sein muss. Er muss vom Wesen her ausgeglichen, nervenfest, selbstsicher, unbefangen und gutartig sein. Aggressivität ist ebenso abzulehnen wie Ängstlichkeit. Weiße Schäferhunde sind intelligent und lernwillig und daher für nahezu alle Hundesportarten geeignet. Sie sind problemlos was die tägliche Pflege betrifft, aber sie sind anspruchsvoll in Hinblick auf die notwendige artgerechte Haltung und die Beschäftigung, die ihnen geboten wird. Beschäftigung ist für den Weißen Schweizer Schäferhund unverzichtbar. Unverzichtbar ist auch die feste Einbeziehung des Hundes in die häusliche Gemeinschaft, reine Zwingerhaltung ist absolut abzulehnen. Das Lernen beginnt im Welpenalter und soll mit Freude, viel Liebe und viel Lob verbunden werden. Je nach Ambitionen des Hundeführers und natürlich auch je nach Veranlagung des Hundes kann die Ausbildung in Gehorsam, Fährte, Schutz oder Agility etc. erfolgen. In Österreich gibt es viele Weiße Schäferhunde, die sich als ausgebildete Lawinenhunde bereits bestens bewährt haben. Ein besonderes Talent entwickeln sie in der Fährtenarbeit, aber auch im Schutz können beachtliche Erfolge erzielt werden. Was immer man auch für eine Ausbildung macht und wofür man sich auch entscheidet, wichtig ist einzig und alleine, dass dem Weißen Schäferhund eine adäquate Beschäftigung geboten wird, die seinen Geist schärft und seinen Körper trainiert. Dann wird man für viele Jahre einen guten, glücklichen und gesunden Weißen Schweizer Schäferhund sein Eigen nennen können. Quelle: Dieter Modl Internationaler FCI Rassespezialrichter
 
Wesen
Eintragung fehlt
 
Verwendung
Familien- und Begleithund mit ausgesprochener Kinderliebe, aufmerksamer Wächter, freudiger und gelehriger Arbeitshund, Schutz- und Gebrauchshund, Blindenführhund.
Datenblatt
Stammdaten
Lebenserwartung: 13 - 15 Jahre
Schulterhöhe: 60 - 80cm
Gewicht: 30 - 40 kg
Felltyp: mittellanges Haar
Fellart: weich
Auslauf: viel
Rute: lang
 
Charakter
Erziehbar: leicht
Pflege: pflegeintensiv
Kinderlieb: ja
Gehorsam: ja
Wohnungstauglich: ja
Kann alleine gelassen werden: ja
Verträgt sich mit anderen Hunden: ja
 
Wesen
- aufgeweckt
- neugierig
- intelligent
- gelehrig
- bellfreudig
- wachsam
- temperamentvoll
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