Heute: 17.585 Besuche         Hundebörse  |  Archiv  
 Startseite    alle Inserate
Inserate
 Hunde (2330)
   Welpen (1741)
   junge Hunde (459)
   ältere Hunde (130)
   ausgebildete Hunde (52)
 
 Zubehör (44)
   Bücher (3)
   Futter (5)
   Futternäpfe (0)
   Geschirre (0)
   ...

 Betreuung (17)
   Hunde ausführen (1)
   Hundepfleger (1)
   Hundesitter (6)
   Hundetrainer (5)
   ...
 
Login
Benutzer:

Passwort:


 Jetzt registrieren
 Mitglieder Vorteile
 Passwort vergessen
 
Statistik
Inserate: 2391
  - Biete: 2373
  - Suche: 18
 
Inserate heute: 45
Ø Inserate/Tag: 21
 
Mitglieder
Gesamt: 5.601
Hundebörse: 2.335
 
Mitglieder-Karte
 
Partner
   

Tibet Dogge - Do-Khyi

Tibet Dogge - Do-Khyi
derzeit keine Inserate
 
Ursprungsland: Flagge Tibet Tibet
 
Name
Deutsch: Tibet Dogge
Lokal: Do-Khyi
 
FCI Daten
FCI Nummer: 230
FCI Gruppe: Berghunde
 
Herkunft & Geschichte
Der in Tibet Do Khyi (übersetzt: angebundener Hund) genannte Hirtenhundetypus stammt aus den Hochebenen des Himalaya und Transhimalaya und wird gerne als eine der ältesten Rassen des Ostens bezeichnet. Nähere Mitochondrien-DNA-Untersuchungen dazu stehen aber noch aus. Nachdem Tibet bis 1959 eine von westlichen und auch weiteren Einflüssen ziemlich unberührte, antike Hochkultur war, ist anzunehmen, dass sich diese Hunderasse in den vergangenen Jahrhunderten ohne weitere Einflüsse von außen (wie einige andere in der Abgeschiedenheit Tibets überlebende alte Haustierrassen auch) relativ unverändert entwickelt und erhalten hat. Anders als in vielen Hirtenkulturen wurde in Tibet der Hund auch im Bezug auf die Darstellung des "Rad des Lebens" auf etlichen antiken Thankas und Malereien dargestellt, von daher ist der unveränderte Typus des Hundes über einen langen Zeitraum zurück nachzuprüfen. Erste genauere Schilderungen in Europa stammen aus den Überlieferungen Marco Polos, welcher um 1271 Asien bereiste und über die Hunde des Tibetischen Hochlandes berichtete. Die Annahme, die Tibetdogge wäre der Urahn aller doggenartigen Hunde, war bereits um die Jahrhundertwende des 19. Jahrhunderts (1875 - 1935) unter den damaligen Kynologen heftig umstritten und ist bis heute nicht mittels gentechnischer Forschungen hinterlegt oder gar abgeklärt. Es wäre auch denkbar, dass die Doggenartigen und die Tibetdogge einen gemeinsamen Vorfahren in der Gegend des damaligen Mesopotamien (heute Iran/Irak/Afghanistan) haben.
 
Beschreibung
Dieser bis 75 cm große und um 60 kg schwere ( Rüden), sehr kräftige, im Alter massive Hund drückt Würde aus. Er ist in den Farben einfarbig Schwarz, einfarbig Rot, einfarbig Blau, Schwarzmarkenfarben oder als Blau- und tanfarbener zu finden. Ein eher kleinerer weißer Stern auf der Brust ist erlaubt, sowie kleine weiße Abzeichen an den Zehen. Das Haar ist von großer Dichte mit sehr starker Unterwolle im Winter meist in einer Art von Langstockhaar. Das Deckhaar ist fest und zusammen mit der dichten Unterwolle extrem witterungsunempfindlich. Das Haar auf den Kopf über den Nacken bildet besonders beim Rüden eine mächtige Halskrause. Tibetdoggen haben ein fast völlig geruchloses Fell, selbst an regnerischen Tagen. Der Hund zeigt einen nahezu quadratischen Aufbau mit guten, funktionalen Winkelungen der Vor- und Hinterhand und kräftiger Hals- und Nackenpartie. Die kräftig befederte Rute trägt er gerollt über dem Rücken. Der Kopf ist beim ausgewachsenen Hund schwer und breit, steht aber im Verhältnis zum Körper, die Ohren sind eher klein bis mittelgroß und werden seitlich hängend am Kopf, bei Aufmerksamkeit auch nach vorne gerichtet getragen. Das Gebiss ist kräftig und zeigt im Normalfall ein Scherengebiss, Zangengebiss ist ebenfalls erlaubt. Die Lefzen zeigen trotz kräftiger Ausbildung einen guten Schluss. Der Ausdruck des Hundes ist ernst und würdevoll bis mürrisch, keinesfalls aber unfreundlich.
 
Wesen
Der Do Khyi ist ein sehr zuverlässiger Hund, da er seinen Menschen gegenüber stets loyal und treu ist, es allerdings oft Probleme bereitet, ihm etwas beizubringen, da es ihm an Unterordnungsbereitschaft mangelt. Allerdings muss man bedenken, dass dies auch nicht seine ursprüngliche Aufgabe war und er im Zuge dessen andere wichtige Eigenschaften besitzt. Die Tibetdogge oder Do Khyi hat einen sehr ausgeprägten Reviersinn und verhält sich auf dem eigenen Terrain sehr selbstsicher. Man braucht Wachhundeigenschaften bei dieser Rasse nicht zu fördern, denn sie sind ihr angeboren und tief in ihrem Wesen verwurzelt. Er ist Fremden gegenüber reserviert und misstrauisch und als Wachhund in seiner angestammten Aufgabe in den Heimatregionen bis heute unbestechlich und zuverlässig. Wird der Hund als Wächter von fremden Reisenden in Himalayaregionen angetroffen, so ist es sicher ratsam, seinen Arbeitsbereich zu meiden. Ein Do Khyi sollte ein abwechslungsreiches Umfeld vorfinden, in welchem er seiner angestammten Aufgabe noch nachgehen kann. Wohnungshaltung ist daher ausgeschlossen. Es empfiehlt sich für die Haltung ein gut umzäuntes Grundstück mit genereller Anbindung an seine Familiengruppe. Zwingerhaltung ist ausgeschlossen und bringt eine verschlossene, nicht mehr zugängliche Hundepersönlichkeit hervor. Die Tibetdogge meldet alles ihr Ungewohnte und sollte deshalb im frühen Alter an alle Begebenheiten in ihrer Umgebung gewöhnt werden. Sie ist ein guter Wachhund und, wenn einmal misstrauisch geworden, kann sie die ganze Nacht durchbellen. Es ist also nicht empfohlen, den Hund im Garten mit Nachbarn anbei allein zu lassen. Des weiteren verhalten sich Tibetdoggen im Haus recht ruhig, wohingegen sie draußen recht lebhaft und verspielt sein können. Tibetdoggen haben einen eher mäßigen Bewegungstrieb, d.h. sie sind keine Hunde, die neben den täglichen Spaziergängen und der Bewegung im Garten noch zwingend bestimmte sportliche Betätigung benötigen. Allerdings schätzt es der Hund sehr, wenn er wenigstens gelegentlich die Möglichkeit erhält, seine Familie auf Fahrradtouren zu begleiten oder zu schwimmen. Auch für lange Spaziergänge kann sich die Rasse begeistern.
 
Verwendung
Der Do Khyi ist auch heute wieder in seinem angestammten Lebensraum zu finden. Er wird auch heute noch zur Bewachung von Hab und Gut in den unterschiedlichen Himalayaregionen über 4000 m gebraucht. Durch die Vermischung mit anderen, von Reisenden mitgebrachten Hunden ist allerdings die Reinheit der Rasse in Zukunft weiterhin in Gefahr. Nachdem seit kurzem die Tibetdogge von reichen Chinesen als ein Statussymbol geschätzt wird und sehr hohe Preise für diese Hunde gezahlt werden, ist die Zukunft der Hunde in wirklicher Gefahr. Im Westen wird der Do Khyi seit 1976 (USA) und 1979 (Europa) aus einigen wenigen importierten Hunden aus den Nachbarregionen um Tibet (Nepal, Bhutan, Nordindien) gezüchtet. Hier bei den Liebhabern dieser Rasse hat sich der Do Khyi als eine loyale, selbständig handelnde, umgängliche Hundepersönlichkeit herausgestellt, welche seiner Aufgabe als unbestechlicher Wächter auch heute noch gut gerecht wird. Wie alle Wachhunde ist er intelligent, willensstark und stur, beizeiten auch aggressiv und unberechenbar, so dass eine strikte Erziehung in der Hundeschule empfohlen wird.
Datenblatt
Stammdaten
Lebenserwartung: 11 - 13 Jahre
Schulterhöhe: 60 - 80cm
Gewicht: 80 - 100 kg
Felltyp: mittellanges Haar
Fellart: wollig
Auslauf: mäßig viel
Rute: lang
 
Charakter
Erziehbar: leicht
Pflege: pflegeintensiv
Kinderlieb: ja
Gehorsam: ja
Wohnungstauglich: ja
Kann alleine gelassen werden: ja
Verträgt sich mit anderen Hunden: ja
 
Wesen
- aufgeweckt
- intelligent
- gelehrig
- wachsam
  Werbung  |  Sitemap  |  Archiv  |  AGB  |  Impressum  |  Banner  |  Die Hundebörse
© 2008 - 2012 Paul Marek